Neue Herausforderungen in der Pflege

Unsere Einrichtung, Altenpflegeheim „Bethlehemstift“ Zwönitz, wurde als „Piloteinrichtung“ durch unseren Träger, das Diakonische Werk Aue/Schwarzenberg, benannt und nahm 2016 am Projekt zur Einführung teil. Das bedeutete für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur Schulungen sondern auch ein Umdenken. So manches Mal gab es Verwunderung, dass an dieser oder jener Stelle nichts mehr dokumentiert werden musste. Ziel dieser neuen Methode der Pflegedokumentation ist u. a. auch die Stärkung der fachlichen Kompetenz der Pflegefachkräfte. Die frühere ca. 20 Seiten umfassende Dokumentation wurde in unserer Einrichtung auf ca. 5 schlüssige und aussagefähige Seiten reduziert.

In der ersten Januarwoche 2017 kam es zur unangekündigten regelmäßigen Qualitätsprüfung nach § 114 ff. SGB XI. Diese Regelprüfung bezog sich auf Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Viele Dinge werden dabei nach einem Prüfkatalog begutachtet, wie z. B., ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verschiedenen Themen geschult sind, ob das vertraglich vereinbarte Personal bestimmungsgemäß eingesetzt wird (Dienstplan), ob die Bewohnerinnen und Bewohner zufrieden sind usw.

Der Transparenzbericht, der nach der Prüfung auf der Grundlage der ab 1.1.2017 geltenden Pflegetransparenzvereinbarung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung im Freistaat Sachsen (MDK) erstellt wurde, weist für unser Altenpflegeheim „Bethlehemstift“ Zwönitz ein sehr gutes Gesamtergebnis von 1,0 aus. Das beweist uns, dass wir auch mit der entbürokratisierten Pflegedokumentation eine qualitativ sehr gute Arbeit leisten. Die entschlossene Umsetzung des „Strukturmodells“ in unserer Einrichtung hat uns tatsächlich nicht nur die erhoffte Zeitersparnis gebracht sondern uns auch ermutigt, unsere Arbeit im Interesse unserer Bewohnerinnen und Bewohner in dieser Weise fortzusetzen.


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